Umzug von Berlin nach Bendestorf

Annemarie Winter wohnt seit 2004 im Senioren-Wohnsitz Bendestorf. Sie erinnert sich an Ihren Umzug von Berlin in den Heideort und berichtet von ihren Erfahrungen im Alltag:

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag, als ich den Senioren-Wohnsitz Bendestorf zum ersten Mal besuchte. Im Dezember 2003 hatte ich mich für einen Besichtigungstermin angemeldet, es war zwischen Weihnachten und Neujahr, und nach einer ausführlichen Führung durch die Anlage wusste ich:


Text: Alexandra Maschewski


"Hier möchte ich in Zukunft leben!"


Keine Hochhäuser wie bei so vielen anderen Einrichtungen, dieses Freiheitsgefühl durch den nahe gelegenen Wald, einfach die ganze Atmosphäre – ein „Noch-mal-drüber-schlafen“ war in meinem Fall gar nicht notwendig.


"Das Leben in der Großstadt gefiel mir immer weniger."


Mehr als 50 Jahre hatte ich in Berlin gelebt, aber das Leben in der Großstadt gefiel mir mit zunehmendem Alter immer weniger. Überdies erschwerte mir eine Augenerkrankung zusehends den Alltag, deshalb sammelte ich tüchtig Prospekte von Seniorenresidenzen. Und da ich zwei Cousins in Buchholz hatte, zu denen ich rege Kontakt hielt, fiel mir eben auch die Broschüre von Familie Ettwig in die Hände.


"Man sollte sich nicht zu spät entscheiden."


Seit dem 28. September 2004 lebe ich mittlerweile in Bendestorf, habe hier schnell Wurzeln geschlagen. Natürlich war es nicht ganz einfach, sich von der vertrauten Umgebung und geliebten Gegenständen zu trennen, aber ich konnte alles in gute Hände geben.
Es mag der Tag direkt nach meinem Einzug gewesen sein, da traf ich zwei Damen in einem der gläsernen Wandelgänge. Man kam ins Gespräch, und ich weiß noch gut, wie eine der beiden sagte: „Wissen Sie, ich lebe seit 18 Jahren hier, und bin seit 18 Jahren glücklich.“ Ich kann sie sehr gut verstehen.


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